18.09.2012 – Aktion mitDenken!

2012 fand für die Landeshauptstadt München eine groß angelegte Aktion statt, bei der jeder Interessierte seine Ideen & Vorschläge einbringen konnte, welche Themen in den kommenden Jahren auf die Agenda gestellt werden sollen.

Da hab ich mir gedacht: da machst du mit!

So bin ich also der Tage lang in Forstenried rumgefahren, habe an allem (?) relevanten Häusern geklingelt und eine Unterschriftenliste gesammelt. Im Ergebnis haben wir so über vier Seiten Unterschriften zusammenbekommen. Und das nur durch eine solche Spontanaktion – die Abgabefrist bei der Stadt München endete.

Die Idee und die Reaktionen im Netz dazu waren damals im Netz einsehbar:

20120512_mitdenken_ertgebnis_laermschutz-garmischer-autoban-a-95-muenchen-mitdenken

Ergebnis: 4. Platz

Hm, blöd. Nur die ersten drei Ideen sollten dem Stadtrat vorgestellt werden. Ich habe es dann aber geschafft, doch zu dem Gespräch, bei dem die besten Ideen besprochen werden sollten, eingeladen zu werden.

Um das Anliegen in dieser großen Runde auch darstellen zu können, habe ich die wesentlichen Kernaussagen in einer Präsentation zusammengefasst:

20120730_laermschutz_a95_04_final

Das Ergebnis der Aktion:

20120809_ideengeber_mitdenken_ergebnis

„Kommentar Nr. 16

Geschrieben von Fachredaktion am 18. September 2012 – 17:11

Antwort der Verwaltung

16

Sehr geehrter xx,

haben Sie vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihre engagierten Ausführungen im Gespräch mit Stadtbaurätin Merk und den Vertretern anderer Referate Ende Juli. Wir werden Ihren Beitrag in den Beschlussentwurf zur Fortschreibung der Perspektive München einbringen und dem Stadtrat vorstellen.

Zusammenfassend möchten wir für Sie, aber auch für alle anderen Interessierten, Folgendes zu Ihrem Beitrag sagen:
Ihre Forderung nach einem ruhigeren Wohnen können wir selbstverständlich nachvollziehen. Das Problem des Verkehrslärms ist ein stadtweites – viele Wohngebiete, wie zum Beispiel an Autobahnen und am Mittleren Ring, sind mehr oder weniger stark betroffen.
Wie wir schon im Gespräch mit Ihnen ausgeführt haben, ist die Sachlage jedoch kompliziert: Die Autobahn A 95 ist keine städtische Straße, sondern eine Bundesautobahn. Für diese und damit auch für etwaige Lärmschutzmaßnahmen ist der Bund bzw. die Autobahndirektion Südbayern zuständig. Auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung z.B. auf 60 km/h kann für die Autobahn nur die Autobahndirektion Südbayern anordnen.

Deswegen können wir Ihnen an dieser Stelle „nur“ versprechen, dass wir Ihr Anliegen dem Bund und dem Freistaat erneut schreiben bzw. vortragen werden.

Nochmals herzlichen Dank für Ihren Diskussionsbeitrag zur „Perspektive München“!“

Nun gut. Das Thema ist zumindest wieder mal präsent geworden.

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