18.03.2013 – Leserbrief Süddeutsche Zeitung

Um das ThemaLärmschutz an der Garmischer Autobahn nicht wieder einschlafen zu lassen, habe ich einen Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

letzten Dienstag (26.03.2013) fand eine außerordentliche Sitzung des BA 19 – Forstenried zum Thema Stäbli Durchstich statt. Ein Vertreter Ihrer Zeitung war in der Versammlung mit vertreten.

Ich bitte Sie untenstehende Zeilen in Ihrer Zeitung aufzunehmen (z. B. im Rahmen der Rubrik „Leserbrief“)

Vielen herzlichen Dank schon mal im voraus!

 

 

Ich habe an der außerordentlichen Sitzung des Bezirksausschuss 19 – Forstenried am 26.03.2013 teilgenommen und möchte mich gerne – auch auf diesem Wege – einbringen.

Das Thema „Stäbli – Durchstich“ beschäftigt den Bezirk seit mehreren Jahrzehnten (!). Ich bin überzeugt, dass – alle Beteiligten – das Thema zwischenzeitlich „nicht mehr hören“ können. Es wurde schon viel zu viel geredet, zu wenig umgesetzt und vor allem zu viel Vertrauen zerstört. Es hilft aber nichts, sich nun nach der ablehnenden Entscheidung der Regierung von Oberbayern zum Bau des Stäbli Durchstiches, alte Fronten wieder aufzumachen (z. B. Erweiterung Züricher Straße), neue zu eröffnen (z. B. „Öffnung der Querstraßen der Liesl Karlstadt Straßen“) oder persönliche Angriffe gegen Agierende der letzten Jahre zu machen (z. B. persönlich gegen den Vorsitzenden des BA 19 – Hr. Bauer; da kann sich jeder im Rahmen der künftigen Wahlen einbringen).

Das Problem ist – schon seit mehreren Jahrzehnten – die Verkehrssituation in Forstenried. Das gilt es – immer noch – zu lösen.

Wichtig ist mir für alle künftigen Lösungen, dass eine sachgerechte gefunden wird. Wichtig ist, dass die Belastung des Einen nicht durch diejenige eines Anderen ersetzt wird (Stichwort: Floriansprinzip). Ich schlage daher vor, dass der (Durchgangs) Verkehr von der Liesl – Karlstadt Straße abgeleitet wird. Es mag mir einfach nicht einleuchten, weshalb man allen Ernstes über Jahre hinweg diskutiert, Verkehr durch (weitere) Wohngebiete zu leiten, umfängliche Baumaßnahmen plant und auch noch zig Millionen Euro hierfür auszugeben bereit ist. Das alles in Zeiten, in denen das Geld knapp und den BürgerInnen Werte wie „Emmissionsschutz“ & „Lärmschutz“ zunehmend wichtiger werden? Wir haben doch in Forstenried die durchaus kommode Lage, dass eine durchgängig 4 spurige Autobahn vorhanden ist. In vergleichbaren Situationen (z. B. Erding) muß eine solche Straße erst noch gebaut werden. Wir haben sie schon – diskutieren aber immer noch. Warum eigentlich?

Meine Bitte als persönlich Betroffener (Mindelheimerstr.) ist jedoch: Anpassung des Lärmschutzes entlang der Garmischer Autobahn an die dann geltenden Bedingungen. Stand jetzt wird von Seiten der Stadt München & der Regierung von Oberbayern dargelegt, dass die Emmissionswerte (Lärm & Feinstaub) knapp eingehalten sind. Sollte der Verkehr der Stäbli Straße (lt. Letzten Gutachten mehrere 10 tausend Autos & LKW’s pro Tag) künftig von der BAB 95 aufzunehmen sein, werden diese Werte – sicher – nicht mehr eingehalten.

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statt Zone 80 im Wohngebiet

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