Rundschreiben/Nachfrage (u.a. Reg. v. Oberbayern & Autobahndirektion Süd)

Ich habe bisher keinerlei Reaktion auf meine bisherigen Anfragen/Beteiligungen erhalten.

Ich habe mich daher – noch einmal – an die Beteiligten mit nachfolgendem Schreiben gewandt:

20170613_Lärmschutz_A95

Zumindest die Regierung von Oberbayern hat dann sehr kurzfristig einen Zwischenstand mitgeteilt:

„Sehr geehrter Herr Breitkopf,

vielen Dank für Ihr Schreiben und die Beteiligung an der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Lärmaktionsplan für das Umfeld der Bundesautobahnen in der Landeshauptstadt München.

Zum Stand des Lärmaktionsplans können wir Ihnen Folgendes mitteilen:

Die von Seiten der Bürger, Bezirksausschüsse und Abgeordneten sowohl im Vorfeld der Öffentlichkeitsbeteiligung als auch im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Lärmaktionsplan-Entwurf vorgebrachten Stellungnahmen wurden zur Bewertung den betroffenen zuständigen Behörden vorgelegt. In einem anschließenden Abwägungsprozess wurden alle Anregungen durch die Regierung von Oberbayern abschließend geprüft und gewürdigt.

Lärmaktionspläne der Regierung bedürfen des Einvernehmens der betroffenen Gemeinden. Der Lärmaktionsplan-Entwurf wurde deshalb der Landeshauptstadt München mit der Bitte um Erteilung des Einvernehmens vorgelegt.

Sobald uns das Einvernehmen vorliegt, werden wir den Lärmaktionsplan auf der Internetseite der Regierung von Oberbayern veröffentlichen. Dort finden Sie dann auch die Bewertung Ihrer Einwendungen.

Aufgrund der Komplexität und der großen Anzahl der eingegangen Stellungnahmen kann der Lärmaktionsplan voraussichtlich erst gegen Ende des Jahres 2017 fertiggestellt und veröffentlicht werden.

Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht jedem Einwender persönlich antworten können. Dies ist gesetzlich auch nicht vorgesehen.

Bezüglich Ihrer Forderung nach Errichtung einer Messstelle für Feinstaub bitten wir Sie, sich direkt an die Landeshauptstadt München als die hierfür zuständige Immissionsschutzbehörde zu wenden. Diese Forderung wird im Rahmen der Lärmaktionsplanung nicht behandelt.

Mit freundlichen Grüßen“

 

Die aufgeführten Schreiben habe ich dann gleich noch an die Landeshauptstadt München/Immissionsschutzbehörde weitergeleitet.

statt Zone 80 im Wohngebiet

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